Keine Kristallkugel nötig: Der klare Blick in die berufliche Zukunft

 

Julia-Neles Praktikum am MSE

Schülerin beim Praktikum am MSE Urheberrecht: MSE Julia-Nele Boschen beim Praktikum am MSE

Julia-Nele Boschen kennt sich in Naturwissenschaften aus und hat ihre berufliche Zukunft fest im Blick. Die Schülerin besucht die 11. Klasse des Aachener St. Ursula-Gymnasiums, kennt ihre Interessen und baut auf ihren Stärken auf: „Zu meinen Lieblingsfächern gehören Physik sowie meine Leistungskurse Mathe und Chemie. Ich mag Naturwissenschaften, weil sie den Alltag erklären und nachvollziehbar sind“. Julia-Nele ist mit Maschinenbau und Technik groß geworden: Ihren Vater unterstützte sie schon in der heimischen Werkstatt während ihre Onkel – Maschinenbauer – stets ein offenes Ohr für ihre Fragen haben.

Letzte Woche hat sie ein Schulpraktikum am Institut für Maschinenelemente und Systementwicklung (MSE) absolviert: „Naturwissenschaften sind greifbar und bieten die Möglichkeit, in vielen unterschiedlichen Bereichen anschaulich zu arbeiten. Zurzeit interessiere ich mich besonders für das Thema Robotik.“ Ihre klaren Vorstellungen setzte sie am MSE in die Praxis um, modellierte und baute einen Roboter zusammen, packte in der Werkstatt mit an: „Das fand ich toll! Da Praxis für mich so wichtig ist, fand ich es auch klasse, das MSE Testcenter und das Center for Wind Power Drives zu besuchen; es war einfach spannend zu sehen, wie die Theorie erprobt und zum Beispiel im Bereich Wind angewendet wird.“ Julia-Nele konnte sich leicht mit dem Hands-on-Approach der temporären Kolleginnen und Kollegen sowie dem abwechslungsreichen Alltag am Institut identifizieren: „Achim (Achim Kramer, Bereichsleiter Off-Highway Antriebstechnik) und Christian (Christian Habermehl, wiss. Mitarbeiter) haben mich überall hin mitgenommen, auch zu Vorlesungen und Übungen; die lockere Arbeitsatmosphäre hat mir auch sehr gut gefallen.“

Praktisch soll es für Julia-Nele weitergehen: „Vor meinem Praktikum am MSE konnte ich mich nicht festlegen, ob ich Maschinenbau, Architektur oder Elektrotechnik studieren sollte. Jetzt weiß ich, wo es langgehen wird: Erst die Ausbildung zur Industriemechanikerin, dann das Maschinenbaustudium.Heute sage ich erst einmal: Danke für die tolle Zeit! Ich habe so viel gelernt und meine Zukunftspläne konkretisiert“.

Das MSE sagt „sehr gern“ und bedankt sich bei allen Kolleginnen und Kollegen, die Julia-Neles Aufenthalt informativ und zukunftweisend gestaltet haben.

 
17.07.2019