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Diesel-Hybridfahrzeuge für eine umweltbewusste Mobilität: Eine vernetzte Systementwicklung in physischer und virtueller Umgebung

  DUETT Header Betrachtungsfokus des MSE: Doppelkupplungsgetriebe
 
 

Motivation

Diesel-Hybridantriebe bieten ein hohes Potenzial zur Reduzierung von Emissionen und Kraftstoffverbrauch. Trotzdem schreitet ihre Markteinführung aufgrund der bereits hohen Entwicklungskosten konventioneller dieselmotorischer Antriebe nur langsam voran. Eine Hybridisierung führt zu einer größeren Variantenvielfalt und zusätzlichem Entwicklungsaufwand. Während die Phasen Entwurf, Detaillierung und Fertigung und Komponententest bereits parallelisiert sind, besteht im Entwicklungsprozess hybrider Antriebe bisher eine Trennung zur Gesamtsystemerprobung, da alle Komponenten physisch vorliegen müssen.

 

Forschungsziele

Im Rahmen des Projekts werden skalierbare, virtuelle Modelle der Antriebsstrangkomponenten in beliebiger Kombination mit physischen Antriebsstrangkomponenten in Echtzeit gekoppelt. Dadurch startet die Gesamtsystemerprobung früher und wird mit den bisher getrennten, vorhergehenden Entwicklungsphasen parallelisiert. Dadurch werden Iterationen im Entwicklungsprozess vermieden und es wird eine kostengünstigere Einführung optimierter Antriebsstrangtechnologien ermöglicht.

  • Echtzeitfähige Modellierung der Antriebsstrangkomponenten
  • Optimierung des Hybridantriebsstrangs
  • Entwicklung und Optimierung der Betriebsstrategie
  • Erprobung im physisch-virtuellen Gesamtsystem
  • Validierung der Entwicklungsmethodik

 

Forschungs- und Projektpartner

  • Lehrstuhl für Verbrennungskraftmaschinen, VKA
  • Institut für Stromrichtertechnik und elektrische Antriebe, ISEA
  • Institut für Kraftfahrzeuge, ika
  • Institut für Elektrische Maschinen, IEM
  • Institut für Regelungstechnik, irt
  • dSPACE GmbH
  • Ford Forschungszentrum Aachen GmbH
  • Denso Automotive GmbH
  • Batterieingenieure GmbH

 
  Logo Europäischer Fond für regionale Entwicklung, EFRE

Gefördert durch

Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert. Förderkennzeichen EFRE-0800852.

 
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Projektträger

Projektträger Jülich