Wälzlagergraufleckigkeit I

 

Einfluss von instationären Betriebszuständen zur Graufleckenbildung in Wälzlagern und Klärung von Mechanismen

  Graufleckigkeit auf der Laufbahn eines Pendelrollenlagers [FAG06] Urheberrecht: © MSE

Ergebnis

In dem Forschungsvorhaben konnten kritische Betriebsbedingungen, welche zur Graufleckenbildung in Wälzlagern führen, ermittelt und grundlegende Zusammenhänge bzgl. dem Ort und der Stärke der Graufleckenbildung abgleitet werden. Diese lassen sich wie folgt zusammenfassen:

  • Mischreibungsbedingungen und ein grauflecken-kritischer Schmierstoff sind die grundlegenden Voraussetzungen für Graufleckigkeit in Wälzlagern.
  • Hinsichtlich des Entstehungsortes und der Ausbreitung stellt sich Graufleckigkeit in Zahnrädern und Wälzkörpern unterschiedlich dar. Bei Verzahnungen treten die ersten Grauflecken im Bereich großer Schlupfbeträge auf und breiten sich von dort aus. Bei Wälzlagern hingegen bei geringen negativen Schlupfbeträgen.

Motivation

Wälzlager in hochdynamischen Anwendungen, wie zum Beispiel Windkraftanlagen, zeigen Schäden in Form von Grauflecken, die sich mit der klassischen Wälzlagerermüdungstheorie nicht erklären lassen. Die Ursachen hierfür sind bis jetzt größtenteils unbekannt. Das Vorhaben soll helfen, die Gefahr von Graufleckigkeit in Wälzlagern einzuschätzen und mögliche Abhilfemaßnahmen sowie zusätzliche Auslegungskriterien aufzeigen.

  Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz Urheberrecht: © BMWK

Gefördert durch

Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, kurz BMWK

  FVA FVA Logo Urheberrecht: © AIF FVA

Projektträger

Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen e.V., kurz AiF

Forschungsvereinigung Antriebstechnik, kurz FVA

 

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