3malE Schulwettbewerb: Hängematten aus nachhaltigen Rohstoffen

02.04.2019
 

Schülerin und Schüler des Kaiser-Karls-Gymnasiums (KKG) setzen MINT-Projekt am MSE um

 
Schulklasse beim Brainstorming Urheberrecht: © MSE Brainstorming vor Konstruktion

Sonniges Wetter und Hängematten bereiten gute Laune – Loana Triller, Tong Zhao, Maximilian Dung, Peter Horsch, Jarno Weber und Gregor Stepkes ist dies aber nicht genug: Die Schülerin und Schüler der 10. Klasse des Aachener Kaiser-Karls-Gymnasiums haben sich vorgenommen, für den bundesweiten 3malE-Schulwettbewerb die Energiewelt von morgen mitzugestalten und good vibes mit nachhaltiger Technik zu verbinden. Um ihre Projektidee zu realisieren, gehen sie ihr Vorhaben aus der Ingenieursperspektive heran: Sie kümmern sich um sämtliche Aufgaben des Entwicklungsprozesses - von der Materialbeschaffung bis hin zur Veraltung des Budgets. Unterstützt werden sie dabei von Lehrer und MINT-Koordinator Andreas Kral (KKG) sowie den wissenschaftlichen Mitarbeitern Marian Kozlowski und Sebastian Stein (MSE).

Die effiziente Entwicklung des Hängemattengestells aus nachhaltigen Rohstoffen setzt u.a. den Einsatz von Komponenten voraus, die im 3D-Druck hergestellt werden. Bevor heute im letzten von drei MSE-Workshops geeignete Bauteile ausgewählt und 3D-Druck-Tools vorgestellt wurden, lernten die Nachwuchsingenieurin und -ingenieure im Workshop „Konstruktionsmethodisches Vorgehen“ vereinfachte Produktentstehungsprozesse (PEP) kennen und rüsteten sich darüber hinaus mit Wissen zur passenden Werkstoffauswahl. Loana und ihren Mitschülern - die nun kurz vor Umsetzung ihres Prototyps stehen - ist es besonders wichtig, zum richtigen Zeitpunkt des Entwicklungsprozesses Entscheidungen zu treffen, die ihr Projektvorhaben vorantreiben: „Wir möchten unsere Idee in die Realität umsetzen. Deshalb wollten wir wissen, was überhaupt realisierbar ist und welche Ansätze wir verwerfen sollten. In den Workshops haben wir festgestellt, welches Material das richtige ist, um eine nachhaltige Hängematte zu bauen.“

 
Schulklasse begutachtet Kompenenten aus 3D-Druck Urheberrecht: © MSE 3D-Bauteil aus dem D³

Neben der Fertigstellung des Prototyps ist bis zur Deadline des Wettbewerbs am 13. Mai auch eine Endvariante geplant. Das Konstruktionslabor D³ des MSE steht der Projektgruppe mit 3D-Druckern, 3D-Scannern und einem Grafiktablett auch nach den Workshops zur Verfügung.

 
 

Das MSE drückt fest die Daumen!